Interview Command Center · 03.09.2026

DevOps Engineer III – Data Platform

Persönliche Vorbereitung für das erste Kennenlerngespräch beim Kommando Cyber der Schweizer Armee – abgestimmt auf deinen CV, deine technische Erfahrung, dein Homelab sowie die zusätzlichen Informationen zu Loom und Open Source.

📅 Donnerstag, 03. September 2026 ⏱️ 60 Minuten 🎯 Erstes Interview 🇨🇭 VBS / Schweizer Armee / Kommando Cyber 🛠️ 15+ Jahre Engineering & Operations 🧪 Homelab / Open Source / Automation
🎯

Das eigentliche Ziel

Du hast bereits einen entscheidenden Filter passiert: Dein CV hat gereicht, um zu einem Gespräch eingeladen zu werden. Die Vorbereitung sollte deshalb nicht daraus bestehen, jede Technologie der Ausschreibung auswendig zu lernen.

Dein Leitsatz:
Ich muss nicht beweisen, dass ich jede Technologie bereits produktiv eingesetzt habe. Ich muss zeigen, dass ich über langjährige Erfahrung im Betrieb und Engineering verfüge, technische Probleme strukturiert löse, Automatisierung verstehe, Security ernst nehme und mich schnell in neue Technologien einarbeiten kann.
Priorität 1

Meine Geschichte

Über 15 Jahre Erfahrung in Software Engineering, DevOps, Plattformbetrieb, Linux/Windows, Automation, CI/CD, Monitoring und Security.

Priorität 1

Mein Fit

Viele Kernanforderungen der Rolle decken sich direkt mit deiner bisherigen praktischen Erfahrung.

Priorität 1

Motivation

Die Kombination aus Platform Engineering, Data, Security, Open Source, Resilienz und öffentlicher Aufgabe ist der zentrale rote Faden.

Deine stärkste Positionierung:
Du bist kein „Kubernetes-only“-Engineer und auch kein reiner Softwareentwickler. Dein Profil verbindet Software Engineering + Infrastruktur + Betrieb + Automation + Security. Genau diese Breite ist für eine Platform-Engineering-Rolle wertvoll.
📅

Der realistische 5-Tage-Plan

Ziel: ungefähr 1,5–2 Stunden pro Tag. Mittwoch keine neuen grossen Themen mehr.

Gesamtfortschritt 0 %
1
Freitag / Samstag · ~2 h

Stelle & Loom verstehen

2
Sonntag · ~2 h

Meine Erfahrung

3
Montag · ~2 h

Plattform-Technik

4
Dienstag · ~2 h

Data / Security / Bund

5
Mittwoch · ~2 h

Generalprobe

✓
Donnerstag · Interview

Ruhig bleiben

Kein neues Lernen. Frühstück. Kaffee. 20 Minuten Notizen. Dann Gespräch.

Du bist bereits eingeladen worden. Das Gespräch soll herausfinden, ob Erfahrung, Persönlichkeit und Rolle zusammenpassen.
🧩

Mein Fit für die Stelle

Dieser Bereich ist besonders wichtig. Hier wird aus deinem CV eine klare Argumentation für das Interview.

🐧
Sehr stark

Linux & Systembetrieb

Du bringst langjährige praktische Erfahrung mit Linux- und Windows-Systemen, Serverbetrieb, Administration, Wartung, Migration und Troubleshooting mit.

Direkter Match

⚙️
Sehr stark

Automation

Ansible, Bash, PowerShell, deklarative Deployments, automatisiertes Patching, Provisionierung, Deployments und Security Checks.

Direkter Match

🚀
Sehr stark

CI/CD

Praktische Erfahrung mit GitLab CI und automatisierten Deployment-Prozessen für produktive Applikationen.

Direkter Match

🐳
Stark

Containerisierung

Docker in Entwicklung und Homelab, rund 50 Container mit Docker Compose und Portainer sowie Erfahrung bei der Vorbereitung von Webapplikationen für Containerbetrieb.

Gute praktische Basis

☸️
Stark

Kubernetes

Kubernetes-Homelab und praktische Containererfahrung. Nicht als jahrelange Enterprise-Production-Erfahrung verkaufen – sondern als solide praktische Basis.

Gute Basis + Lernpotenzial

🔐
Sehr stark

Security

Hardening, Patching, Backup/Recovery, Secrets Management, OpenBao, Firewalling, Netzwerksegmentierung und Betriebsanforderungen.

Sehr relevant

📈
Stark

Observability

PRTG, ELK, Prometheus, Grafana, Logging sowie Uptime Kuma im Homelab.

Breite Erfahrung

🌐
Stark

Netzwerk & Infrastruktur

DNS, DHCP, Routing, Firewalling, OPNsense, Traefik, TLS und Reverse Proxy.

Gute Platform-Basis

🗄️
Stark

Datenbanken

Produktiver MS-SQL-Betrieb inklusive Backup, Restore und Klonerstellung sowie PostgreSQL und MariaDB.

Sehr gute Grundlage

📨
Einarbeitung

Kafka

Keine behauptete jahrelange Produktionserfahrung. Wichtig ist, Producer, Consumer, Topics, Partitionen, Offsets, Consumer Groups, Replication und Retention konzeptionell zu verstehen.

Gute Antwort: „Kafka selbst habe ich noch nicht produktiv betrieben, aber die Konzepte von Messaging und verteilten Systemen sind mir vertraut.“

📊
Einarbeitung

ClickHouse

Konzeptionell verstehen: Column Store, OLAP, Aggregationen, Kompression, verteilte Verarbeitung und Replikation.

Nicht als Production Experience darstellen, wenn diese nicht vorhanden ist.

🤖
Einarbeitung

MLOps / GPU

Dein Homelab mit Ollama und NVIDIA RTX ist ein konkreter Anknüpfungspunkt für AI-Infrastruktur.

Deine Positionierung: Infrastruktur verstehen, AI-Workloads betreiben und mich tiefer in MLOps einarbeiten.

Dein Gesamtargument:
„Ich bringe die Plattform-Grundlagen bereits sehr breit mit: Linux, Windows, Automation, CI/CD, Container, Netzwerk, Security, Monitoring, Datenbanken und Software Engineering. Bei einzelnen Data-Platform-Technologien habe ich noch Einarbeitungsbedarf, aber ich kann diese auf einem sehr soliden technischen Fundament aufbauen.“
💼

Die Stelle verstehen

Die Rolle verbindet klassische Infrastruktur mit Platform Engineering, Data Platform, MLOps und Security.

Was sucht die Rolle wahrscheinlich wirklich?

Anforderung Was dahinter steckt Dein Bezug
DevOps Automatisierung + Betrieb + Entwicklung 15+ Jahre Engineering / Operations
IaC Reproduzierbare Infrastruktur Ansible + deklarative Konfigurationen
CI/CD Automatisierte Softwarebereitstellung GitLab CI produktiv
Container Portable, reproduzierbare Workloads Docker + Homelab
Kubernetes Orchestrierung von Container-Workloads Kubernetes-Homelab
Security Hardening, IAM, Secrets, Netzwerk Direkte praktische Erfahrung
Observability Systemzustand sichtbar machen PRTG / ELK / Prometheus / Grafana
Data Platform Reliable Data Infrastructure Starke Infrastruktur-Basis + Einarbeitung

Wichtig

Infrastructure as Code

Infrastruktur reproduzierbar, versioniert und automatisiert verwalten.

  • Versionierung
  • Reproduzierbarkeit
  • Review / Auditability
  • Automatisierung
  • Drift vermeiden
Wichtig

GitOps

Git beschreibt den gewünschten Zustand. Ein automatisierter Mechanismus synchronisiert diesen Zustand mit dem Zielsystem.

Git
 ↓
CI
 ↓
Registry
 ↓
Deployment Repository
 ↓
Argo CD / Flux
 ↓
Kubernetes
Wichtig

Linux

Deine langjährige praktische Erfahrung ist hier ein klarer Vorteil.

Impact
 ↓
CPU / Memory
 ↓
Disk / I/O
 ↓
Network
 ↓
Processes
 ↓
Logs
 ↓
Dependencies
 ↓
Recent Changes
🛠️

Technische Cheat-Sheets

Die folgenden Bereiche sind auf dein tatsächliches Erfahrungsprofil zugeschnitten.

Deine Stärke

Linux – Troubleshooting

Frage: „Ein Linux-Server ist plötzlich langsam. Was machen Sie?“

1. Impact verstehen
2. CPU prüfen
3. Memory prüfen
4. Disk / I/O prüfen
5. Netzwerk prüfen
6. Prozesse prüfen
7. Logs prüfen
8. Dependencies prüfen
9. Änderungen der letzten Zeit prüfen
10. Ursache isolieren
11. Stabilisieren
12. Root Cause beheben
13. Prevention / Monitoring verbessern

Nützliche Befehle:

top
htop
ps aux
free -h
df -h
du -sh *
iostat
ss -tulpn
ip addr
ip route
journalctl
systemctl status
Deine persönliche Verbindung:
Du betreibst selbst Ubuntu-Server im Homelab. Das macht deine Linux-Erfahrung nicht nur theoretisch, sondern kontinuierlich praktisch.

Deine Stärke

Ansible & Automation

Du hast Ansible praktisch für Patching, Provisionierung, Deployments und Security Checks eingesetzt.

  • Idempotenz verstehen
  • Playbooks
  • Roles
  • Variablen
  • Inventory
  • Secrets
  • Linux & Windows Automation

Interview-Gedanke: Automation sollte nicht nur Arbeit sparen. Sie soll Prozesse reproduzierbarer, nachvollziehbarer und weniger fehleranfällig machen.


Deine Stärke

GitLab CI/CD

Du hast CI/CD-Pipelines für produktive Software-Applikationen aufgebaut und betrieben.

Commit
   ↓
Build
   ↓
Tests
   ↓
Security Checks
   ↓
Package / Image
   ↓
Deploy
   ↓
Verification
   ↓
Monitoring

Im Gespräch kannst du besonders auf Automatisierung, Qualitätssicherung, reproduzierbare Deployments und Rollback eingehen.


Deine Stärke

Docker & Container

Dein Homelab ist hier ein sehr gutes konkretes Beispiel: rund 50 Container mit Docker Compose und Portainer.

Application
    ↓
Docker Image
    ↓
Container
    ↓
Network
    ↓
Volume
    ↓
Reverse Proxy
    ↓
TLS
    ↓
Monitoring

Im Interview nicht nur sagen: „Ich habe Docker benutzt.“

Besser: „Ich betreibe in meinem Homelab rund 50 Container und beschäftige mich dabei auch mit Networking, Persistent Storage, Reverse Proxy, TLS, Deployment und Monitoring.“


Gute Basis

Kubernetes

Begriff Einfach erklärt
Pod Kleinste deploybare Einheit
Deployment Verwaltet typischerweise stateless Pods
StatefulSet Zustandsbehaftete Workloads mit stabiler Identität
DaemonSet Pod auf ausgewählten Nodes
Service Stabile Netzwerkadresse vor Pods
Ingress HTTP/HTTPS-Zugriff auf Services
ConfigMap Nicht-sensitive Konfiguration
Secret Sensitive Konfiguration / Credentials
PVC Anforderung für persistenten Storage
RBAC Wer darf was?

Pod funktioniert nicht:

kubectl get pods
kubectl describe pod NAME
kubectl logs NAME
kubectl logs NAME --previous
kubectl get events

Danach: Image → Config → Secret → Volume → Permissions → Resources → Network → Dependency → Probes.


Deine Stärke

Netzwerk & Platform Connectivity

Deine Erfahrung mit DNS, DHCP, Routing, Firewalling, OPNsense und Traefik ist für Platform Engineering sehr relevant.

Client
  ↓
DNS
  ↓
Firewall / Routing
  ↓
Reverse Proxy
  ↓
TLS
  ↓
Service
  ↓
Application

Gerade beim Troubleshooting ist wichtig, nicht nur auf die Applikation zu schauen. Ein „Service funktioniert nicht“ kann genauso gut DNS-, Routing-, Firewall-, TLS- oder Dependency-bedingt sein.


Sehr wichtig

Security / Hardening

  • Least Privilege
  • IAM
  • RBAC
  • Secrets Management
  • TLS / PKI
  • Network Segmentation
  • Hardening
  • Patch Management
  • Vulnerability Management
  • Container Security
  • Image Scanning
  • Audit Logging
  • Supply Chain Security
Deine persönliche Stärke:
Du kannst Security nicht nur als Theorie erklären. Dein CV enthält Hardening, Patching, Backup/Recovery, Secrets Management, OpenBao, Firewalling und Infrastruktur-Betrieb.

Deine Stärke

Monitoring, Logging & Observability

Metrics

„CPU ist 92 %.“

Logs

„Connection refused.“

Traces

„Dieser Request dauert 3,4 Sekunden.“

Alerting

„Dieser Zustand benötigt Aufmerksamkeit.“

Dein Erfahrungsspektrum umfasst unter anderem: PRTG, ELK, Prometheus, Grafana und Uptime Kuma.


Relevante Stärke

Datenbanken

Besonders wertvoll ist deine produktive Erfahrung mit MS SQL Server inklusive Backup, Restore und Klonerstellung.

  • MS SQL Server
  • PostgreSQL
  • MariaDB
  • Backup / Restore
  • Recovery
  • Betrieb und Administration

Das ist eine gute Brücke zur Data Platform: Du kommst nicht als reiner Infrastruktur-Engineer, sondern bringst bereits Verständnis für Datenhaltung und Datenbanksysteme mit.

📊

Data Platform – das Gesamtbild

Die wichtigste Denkweise: Nicht einzelne Tools isoliert betrachten. Eine Data Platform ist ein Gesamtsystem.

Must understand

Vom Rohdatenstrom bis zum Ergebnis

Data Sources
     ↓
Ingestion
     ↓
Kafka / Messaging
     ↓
Stream / Batch Processing
     ↓
Storage
     ↓
ClickHouse / Data Lake / Database
     ↓
Analytics
     ↓
Machine Learning
     ↓
Model Serving
     ↓
Monitoring & Observability

Als DevOps Engineer musst du nicht zwingend Data Scientist sein. Du musst verstehen, welche Infrastruktur die einzelnen Komponenten benötigen und wie sie zuverlässig betrieben werden.


Reliability

Verfügbarkeit

  • Redundanz
  • Failover
  • Replication
  • Backups
  • Recovery
  • Disaster Recovery
Security

Schutz der Daten

  • Identity
  • Access Control
  • Encryption
  • Secrets
  • Audit
  • Segmentation
Operations

Betrieb

  • Monitoring
  • Alerting
  • Logging
  • Capacity
  • Incident Response
  • Lifecycle Management

Kafka – was du können solltest

Producer
   |
   v
 Topic
   |
+--+--+--+
|  |  |  |
P0 P1 P2
|  |  |
Consumer Group
  • Topic: logischer Datenkanal
  • Partition: ermöglicht Parallelisierung
  • Offset: Position eines Events
  • Producer: schreibt Events
  • Consumer: liest Events
  • Consumer Group: mehrere Consumer teilen Arbeit
  • Broker: Kafka-Server
  • Replication: Redundanz
  • Retention: Aufbewahrungsdauer
Deine Antwort bei fehlender Production Experience:
„Kafka selbst habe ich bisher nicht produktiv betrieben. Ich verstehe aber die grundlegenden Konzepte von Event Streaming, Topics, Partitionierung, Consumer Groups und Replikation. Durch meine Erfahrung mit Infrastruktur, Automatisierung und Betrieb würde ich mir die konkrete Kafka-Plattform gezielt erschliessen.“

ClickHouse – konzeptionell

ClickHouse ist eine spaltenorientierte analytische Datenbank, die auf grosse analytische Workloads ausgelegt ist.

  • OLAP
  • Columnar Storage
  • Kompression
  • Schnelle Aggregationen
  • Parallele Verarbeitung
  • Verteilte Systeme
  • Replikation

Warum Column Store? Bei analytischen Abfragen werden häufig wenige Spalten über sehr viele Datensätze verarbeitet. Genau dafür ist spaltenorientierte Speicherung effizient.


MLOps & GPU

Data
 ↓
Training
 ↓
Model Version
 ↓
Registry
 ↓
Deployment
 ↓
Inference
 ↓
Monitoring
 ↓
Retraining

Dein persönlicher Anknüpfungspunkt: Du betreibst bereits lokale LLM-Umgebungen mit Ollama und NVIDIA RTX.

Das bedeutet nicht automatisch, dass du Production MLOps beherrschst. Es ist aber ein sehr gutes Beispiel dafür, dass du dich privat aktiv mit moderner AI-Infrastruktur auseinandersetzt.

Interview-Gedanke:
Wenn du über Data Platform sprichst, denke an: Compute + Storage + Network + Data Flow + Security + Deployment + Observability + Reliability.
🧠

Loom – das Türöffnerprojekt verstehen

Loom ist für deine Vorbereitung besonders wichtig, weil es einen konkreten Einblick in die technische Kultur und die Open-Source-Arbeit des Kommando Cyber gibt.

Deine wichtigste Perspektive:
Versuche Loom nicht wie ein Softwareentwickler nur anhand seiner Features zu betrachten. Frage dich: Wie würde ich diese Plattform zuverlässig, sicher, reproduzierbar und offline betreiben?

Was ist Loom?

Loom ist eine Open-Source-Dokumentenanalyseplattform, mit der Dokumente importiert, durchsucht, analysiert und exportiert werden können.

Sie unterstützt unter anderem:

🔍 Search

Volltextsuche über Dokumente und Bildinhalte.

📥 Ingestion

Automatische Verarbeitung neuer und geänderter Dateien.

📄 Extraction

Text-, Metadaten- und OCR-Verarbeitung.

🤖 AI

Chatbot, Zusammenfassungen, Tagging und Bildbeschreibungen.

📦 Archives

Verschlüsselte Archive und sichere Weitergabe.

🔗 REST API

Integration von Search- und AI-Funktionen.


Loom – vereinfachtes Architekturmodell


                    ┌──────────────────┐
                    │      Users       │
                    └────────┬─────────┘
                             │
                             ▼
                    ┌──────────────────┐
                    │   Loom Frontend  │
                    └────────┬─────────┘
                             │
                             ▼
                    ┌──────────────────┐
                    │    REST API      │
                    └────────┬─────────┘
                             │
             ┌───────────────┼────────────────┐
             │               │                │
             ▼               ▼                ▼
       Document         Search / RAG       AI / LLM
       Processing          │                Features
             │             │
             ▼             ▼
          OCR /         Metadata /
        Extraction        Indexing
             │
             ▼
       ┌───────────────────┐
       │      Storage      │
       └───────────────────┘
        

Loom – wichtige technische Aspekte

Thema Warum relevant? DevOps-Frage
Offline Kein Cloud-Zwang, geeignet für vertrauliche Daten Wie betreibe ich alle Dependencies offline?
Storage Dokumente, Metadaten und Indizes Wie sichere und skaliere ich Storage?
AI LLM/RAG benötigt Compute und ggf. GPU Wie überwache ich AI-Workloads?
Security Loom besitzt keine eigene Userverwaltung Wie schütze ich die Anwendung extern?
Deployment Self-contained Deployment Wie mache ich Deployments reproduzierbar?
Upgrades Kein garantierter State-Migrationspfad Wie plane ich Versionwechsel?
Observability Indexierung und AI-Pipelines können komplex sein Welche Metrics / Logs / Alerts brauche ich?

Sehr wichtig

Loom – Security-Limitationen

Laut den bereitgestellten Informationen bietet Loom selbst keine Authentication, Authorization oder Role Separation. Alle Benutzer haben Admin-Rechte.

Zudem ist Loom nicht für direkte öffentliche Exposition gehärtet.

Gute Interviewfrage:
„Wenn Loom keine eigene Benutzerverwaltung besitzt und nicht für eine direkte Internet-Exposition gedacht ist: Wie würden Sie die Plattform in einer sicheren Umgebung betreiben?“

Denkmodell:


User
 ↓
VPN / sichere Netzwerkzone
 ↓
Reverse Proxy
 ↓
Authentication / Authorization
 ↓
TLS
 ↓
Loom
 ↓
Storage / AI / Search
        

Loom – Upgrade-Problem

Eine interessante technische Besonderheit ist, dass Deployments selbständig sind und kein garantierter State-Migrationspfad zwischen Versionen besteht.

Das bedeutet aus DevOps-Sicht:

  • Versionen sauber pinnen
  • Deployment reproduzierbar machen
  • Backups / Reindexing berücksichtigen
  • Neue Instanz testen
  • Rollback-Strategie definieren
  • Cutover planen
Sehr gute Verbindung zu deinem Profil:
Du bringst bereits Erfahrung mit Backup, Restore, Lifecycle Management, Deployment-Automatisierung und Betrieb mit.

Loom – mögliche Interviewfragen

Wie würden Sie Loom produktiv betreiben?

Infrastruktur verstehen → Deployment automatisieren → Storage planen → Secrets schützen → Netzwerk absichern → Monitoring aufbauen → Backup/Recovery definieren → Upgrade- und Rollback-Prozess etablieren.

Wie würden Sie Loom absichern?

Nicht direkt öffentlich exponieren. Zugriff über eine kontrollierte Netzwerkzone, VPN oder Proxy, TLS, externe Authentifizierung/Autorisierung, restriktive Firewall-Regeln und Logging.

Warum ist Offline-Betrieb interessant?

Vertrauliche oder klassifizierte Daten können innerhalb einer kontrollierten Umgebung verarbeitet werden, ohne zwingend externe Cloud-Dienste verwenden zu müssen.

Welche Observability würden Sie aufbauen?

Systemressourcen, Container, API-Latenzen, Fehlerquoten, Indexierungsstatus, Queue-/Processing- Zustand, Storage, AI/Inference-Performance und relevante Security Events.

Wie würden Sie einen Versionswechsel durchführen?

Neue Version isoliert deployen, Konfiguration und Dependencies prüfen, Testdaten verwenden, Reindexing berücksichtigen, Backup erstellen, Funktion testen und erst danach kontrolliert auf die neue Instanz wechseln.

🌐

Open Source @ Kommando Cyber

Die Informationen aus dem Parldigi-Dinner sind für dein Gespräch sehr wertvoll, weil sie zeigen, dass Open Source beim Kommando Cyber nicht nur eine technische Präferenz ist.

🛡️ Souveränität

Open Source kann helfen, Abhängigkeiten zu reduzieren und technologische Unabhängigkeit zu stärken.

🤝 Kollaboration

Projekte können – wo sinnvoll – öffentlich entwickelt und mit internen sowie externen Personen geteilt werden.

🔍 Transparenz

Öffentliche Projekte können technische Kompetenzen, Engineering-Kultur und Arbeitsweise sichtbar machen.

🧑‍💻 Contribution

Open Source bedeutet nicht nur konsumieren, sondern bei Bedarf auch aktiv zur Weiterentwicklung beitragen.

⚖️ Governance

Open Source in einem sicherheitsrelevanten Umfeld benötigt klare Prozesse, Vorabklärungen, Anonymisierung und rechtliche Prüfung.

🇨🇭 EMBAG

Die bereitgestellten Informationen verweisen auf das Bundesgesetz über den Einsatz elektronischer Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben.


Open Source ist „geben und nehmen“


             Open Source

                  │
        ┌─────────┴─────────┐
        │                   │
  Consumption          Contribution
        │                   │
        ▼                   ▼
 Software nutzen      Bugs melden
 Libraries nutzen     Features beitragen
 Images nutzen        Code beitragen
        │                   │
        └─────────┬─────────┘
                  ▼
              Community
        

Das ist ein interessanter Punkt für das Interview: Open Source bedeutet nicht einfach „kostenlose Software“. Es geht um Ökosysteme, Communities, Transparenz, Contribution und langfristige technische Unabhängigkeit.


Beispiel: MinIO → SeaweedFS

In der Präsentation wird beschrieben, dass MinIO aufgrund von Lizenzanpassungen des Herstellers durch SeaweedFS ersetzt wurde.

Das ist aus Platform-Engineering-Sicht ein hervorragendes Beispiel für eine reale Technologieentscheidung.

Bei einem solchen Wechsel würde ein DevOps Engineer beispielsweise fragen:

  • Welche APIs werden verwendet?
  • Wie kompatibel sind die Schnittstellen?
  • Wie werden Daten migriert?
  • Welche Performance-Unterschiede gibt es?
  • Wie sieht die Replikation aus?
  • Wie verändert sich der Betriebsaufwand?
  • Welche Security-Implikationen entstehen?
  • Wie sieht Backup/Recovery aus?
  • Wie wird der Wechsel getestet?
  • Wie sieht die Rollback-Strategie aus?

Open Source & deine eigene Erfahrung

Dein Homelab passt erstaunlich gut zu diesem Thema.

Linux

Ubuntu-Server und Open-Source-Infrastruktur.

Docker

Rund 50 Container im eigenen Homelab.

OPNsense

Firewall, Routing und DHCP.

Technitium DNS

Eigene DNS-Infrastruktur.

Traefik

Reverse Proxy und TLS.

Ollama / NVIDIA

Lokale AI-/LLM-Infrastruktur.

Gute Formulierung:
„Open Source ist für mich nicht nur etwas, das ich beruflich oder privat einsetze. Durch mein Homelab beschäftige ich mich laufend damit, verschiedene Open-Source-Komponenten zu integrieren, zu betreiben, zu automatisieren und ihre Grenzen kennenzulernen.“
🇨🇭

Schweiz, Bund & Kommando Cyber

Du musst kein Staatsrechtler werden. Du solltest aber den organisatorischen Kontext der Stelle sauber erklären können.

Die einfache Hierarchie

Schweizerische Eidgenossenschaft
            │
         Bundesrat
            │
     ┌──────┴──────┐
     │             │
Bundeskanzlei   7 Departemente
                    │
                   VBS
                    │
             Schweizer Armee
                    │
              Kommando Cyber
                    │
             Data Platform
                    │
          DevOps Engineer III

Bundesratsfoto 2026

Bundesrat 2026

  • Viktor Rossi – Bundeskanzler
  • Beat Jans – EJPD
  • Albert Rösti – UVEK
  • Ignazio Cassis – EDA
  • Guy Parmelin – WBF
  • Karin Keller-Sutter – EFD
  • Elisabeth Baume-Schneider – EDI
  • Martin Pfister – VBS

Bundespräsident 2026: Guy Parmelin.

7 Departemente

  • EJPD – Justiz und Polizei
  • UVEK – Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation
  • EDA – Auswärtige Angelegenheiten
  • WBF – Wirtschaft, Bildung und Forschung
  • EFD – Finanzen
  • EDI – Inneres
  • VBS – Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport

Bundeskanzlei

Die Bundeskanzlei ist kein achtes Departement.

Sie ist die Stabsstelle des Bundesrats und unterstützt ihn bei seinen Geschäften und weiteren Aufgaben.

VBS

Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.

Für die Stelle besonders relevant:

  • Schweizer Armee
  • Cyber-Themen
  • Nachrichtendienst
  • armasuisse
  • Bevölkerungsschutz

Kommando Cyber

Das Kommando Cyber ist innerhalb der Schweizer Armee für Cyber- und Digitalisierungsthemen zentral.

  • Sicherheit
  • Resilienz
  • Digitalisierung
  • IKT
  • Cyber-Kompetenz
  • Data Platforms

NDB & MND

NDB: Nachrichtendienst des Bundes.

MND: Militärischer Nachrichtendienst.

Für das erste Gespräch reicht eine grundlegende Einordnung in den nachrichtendienstlichen bzw. militärischen Kontext.

Interview-tauglicher Zusammenhang:
„Die Stelle ist im Kommando Cyber der Schweizer Armee angesiedelt und damit im VBS. Für mich ist gerade die Verbindung aus Plattform Engineering, Security, Resilienz und einer sicherheitsrelevanten Aufgabe interessant.“

Meine militärische Erfahrung

Du warst als Grenadier im Umfeld der Kommando Spezialkräfte.

Belastbarkeit

Handeln unter hoher Belastung und Verantwortung.

Team

Teamorientiertes und diszipliniertes Handeln.

Sicherheit

Bewusstsein für Sicherheits- und Qualitätsanforderungen.

Verantwortung

Entscheidungen innerhalb klarer Rahmenbedingungen.

Wichtig:
Deine Militärerfahrung nicht künstlich überhöhen. Sie ist ein zusätzlicher Kontext zu deiner Motivation und Persönlichkeit – nicht der Ersatz für deine technische Qualifikation.
👤

Meine persönliche Story

Das ist der Kern deiner Selbstpräsentation. Nicht deinen CV vorlesen – eine Geschichte erzählen.

Meine 90-Sekunden-Story – Struktur

1

Ausgangspunkt

Informatiker EFZ Applikationsentwicklung. Software Engineering als Grundlage.

2

Entwicklung

Über die Jahre immer stärker in Richtung Infrastruktur, Betrieb, Automation und DevOps.

3

Heute

Breites Profil aus Linux, Windows, CI/CD, Ansible, Docker, Monitoring, Security, Datenbanken und Networking.

4

Weiterentwicklung

Homelab mit moderner Container-, Kubernetes- und AI-Infrastruktur.

5

Kommunikation

Nebenberufliche Tätigkeit als Berufsfachschullehrer Informatik.

6

Nächster Schritt

Komplexere Plattformen mit Data, Security, Automation und hoher technischer Relevanz.

Mögliche Formulierung:

„Ich bin ursprünglich aus der Softwareentwicklung gekommen und habe mich über die Jahre immer stärker in Richtung Infrastruktur, Betrieb und DevOps entwickelt. Heute bringe ich über 15 Jahre Erfahrung mit produktiven IT-Systemen mit – von Linux und Windows über CI/CD, Automation und Containerisierung bis hin zu Monitoring, Security und Datenbanken.“

„Was mich technisch besonders interessiert, ist die Verbindung dieser Bereiche. Ich beschäftige mich deshalb auch privat intensiv mit Infrastruktur und Automation in meinem Homelab. Die ausgeschriebene Rolle finde ich spannend, weil sie diese Themen mit Data Platform, Security und einem sehr speziellen Umfeld verbindet.“


Meine 90-Sekunden-Vorstellung

✓ Wird automatisch gespeichert

Warum diese Stelle?

✓ Wird automatisch gespeichert

Meine 5 grössten Stärken

✓ Wird automatisch gespeichert

Meine technischen Lücken

✓ Wird automatisch gespeichert

Meine wichtigsten Projekte

✓ Wird automatisch gespeichert

Erfolge, auf die ich stolz bin

✓ Wird automatisch gespeichert

Mein Homelab als Interview-Story

Das Homelab solltest du nicht als „Spielerei“ darstellen. Es ist ein konkreter Beleg für kontinuierliche technische Weiterbildung und Eigeninitiative.


Ubuntu Server
     │
     ├── Docker / Compose
     │      ├── ~50 Container
     │      └── Portainer
     │
     ├── Traefik
     │      └── TLS / Let's Encrypt
     │
     ├── OPNsense
     │      ├── Firewall
     │      ├── Routing
     │      └── DHCP
     │
     ├── Technitium DNS
     │
     ├── Monitoring
     │      └── Uptime Kuma
     │
     ├── Kubernetes
     │
     └── AI
            └── Ollama / NVIDIA RTX
        
Gute Interview-Aussage:
„Ich betreibe mein Homelab nicht nur, um Software auszuprobieren. Ich nutze es bewusst als Lernumgebung, um neue Technologien praktisch zu verstehen und auch die Betriebsprobleme dahinter kennenzulernen.“

Meine Lehrerfahrung als Stärke

Deine nebenberufliche Tätigkeit als Berufsfachschullehrer ist für eine Senior-/Engineer-III-Rolle interessant, weil sie eine Fähigkeit zeigt, die im technischen Alltag oft unterschätzt wird: komplexe technische Sachverhalte verständlich erklären.

  • Kommunikation
  • Wissen vermitteln
  • Geduld
  • Strukturierung komplexer Themen
  • Mentoring
  • Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Wissensständen
🎤

Wahrscheinliche Interviewfragen

Die Antworten nicht auswendig lernen. Die Struktur verstehen und laut üben.

1. Erzählen Sie uns etwas über sich.

Ziel: 60–120 Sekunden. Nicht den gesamten CV vorlesen.

Struktur: Herkunft → Entwicklung → heutiges Profil → Stärken → Motivation.

2. Warum interessieren Sie sich für diese Stelle?

Verbinde: Technik + Herausforderung + Mission.

Die Rolle verbindet Infrastruktur, Automation, Data Platform, Security und moderne Plattformtechnologien. Zusätzlich ist das Umfeld des Kommando Cyber technisch und gesellschaftlich besonders interessant.

3. Warum möchten Sie beim Kommando Cyber arbeiten?

Nicht versuchen, künstlich patriotisch zu klingen. Authentisch bleiben.

Gute Themen sind: Technologie, Security, Resilienz, anspruchsvolle Infrastruktur, Open Source, Souveränität und eine konkrete Aufgabe im Sicherheitsumfeld.

4. Welche Ihrer bisherigen Erfahrungen sind besonders relevant?
  • Linux / Windows Betrieb
  • Ansible Automation
  • GitLab CI/CD
  • Docker / Kubernetes
  • Monitoring / Logging
  • Security / Hardening
  • Networking
  • Datenbanken
  • Software Engineering
5. Mit welchen Technologien aus der Ausschreibung haben Sie gearbeitet?

Ehrlich differenzieren:

  • Production Experience
  • Projekt-/Lab-Erfahrung
  • Theoretische Kenntnisse
  • Noch keine Erfahrung
Wichtig:
Deine Breite nicht kleiner machen, nur weil einzelne Tools fehlen.
6. Sie haben noch keine Kafka-Production-Experience. Warum passt die Stelle trotzdem?

„Kafka selbst habe ich bisher nicht produktiv betrieben. Ich bringe aber langjährige Erfahrung im Betrieb von produktiven Systemen sowie mit Linux, Automation, CI/CD, Networking, Monitoring und Datenbanken mit. Die grundlegenden Konzepte von verteilten Systemen und Event Streaming kann ich nachvollziehen und würde mich gezielt in die konkrete Plattform einarbeiten.“

7. Warum ist Ihr Homelab relevant?

„Ich nutze mein Homelab als praktische Lernumgebung. Dort betreibe ich unter anderem rund 50 Docker-Container, Kubernetes, OPNsense, DNS, Traefik, Monitoring und lokale AI-Infrastruktur. Dadurch kann ich neue Technologien nicht nur lesen, sondern ausprobieren, betreiben und Fehler selbst analysieren.“

8. Wie gehen Sie vor, wenn ein Produktionssystem Probleme macht?
Impact
 ↓
Stabilisieren
 ↓
Metrics / Logs / Traces
 ↓
Recent Changes
 ↓
Root Cause
 ↓
Fix
 ↓
Validation
 ↓
Postmortem / Prevention
9. Was bedeutet DevOps für Sie?

Nicht nur CI/CD. DevOps verbindet Entwicklung und Betrieb mit gemeinsamer Verantwortung, Automatisierung, Feedback, Observability und kontinuierlicher Verbesserung.

10. Was ist GitOps?

Git ist die Quelle der Wahrheit für den gewünschten Zustand. Ein automatisierter Mechanismus synchronisiert diesen Zustand mit der Zielumgebung.

11. Terraform oder Ansible?

Terraform typischerweise für Infrastruktur und Ressourcen. Ansible besonders für Konfiguration und Software-Setup. Beide können gemeinsam eingesetzt werden.

In deinem Fall: Ansible ist deine tatsächliche praktische Stärke.

12. Wie würden Sie einen Kubernetes-Pod debuggen?
kubectl get pods
kubectl describe pod ...
kubectl logs ...
kubectl logs --previous
kubectl get events

Danach Image, Config, Secrets, Volumes, Permissions, Ressourcen, Netzwerk, Dependencies und Probes prüfen.

13. Was ist Ihre grösste technische Stärke?

Deine wahrscheinlich stärkste Positionierung ist nicht ein einzelnes Tool.

Breites End-to-End-Verständnis von Software, Infrastruktur, Automation und Betrieb.

Danach unbedingt ein konkretes Beispiel nennen.

14. Was ist eine technische Schwäche von Ihnen?

Kafka, ClickHouse oder bestimmte MLOps-Technologien können als konkrete Lernfelder genannt werden.

Wichtig: Lücke + verwandte Erfahrung + Lernstrategie.

15. Wie lernen Sie eine neue Technologie?
Konzept verstehen
      ↓
Mit Bekanntem vergleichen
      ↓
Dokumentation
      ↓
Kleiner PoC
      ↓
Fehler analysieren
      ↓
Realistischer Use Case
      ↓
Automatisieren
      ↓
Betrieb / Monitoring

Dein Homelab ist hierfür der perfekte konkrete Beleg.

16. Wie würden Sie Loom produktiv betreiben?

Infrastruktur → Deployment → Storage → Security → Secrets → Netzwerk → Observability → Backup → Upgrade → Recovery.

17. Wie würden Sie Loom absichern?

Nicht direkt öffentlich exponieren. Zugriff über kontrollierte Netzwerkzonen, VPN/Proxy, externe Authentication/Authorization, TLS, restriktive Firewall-Regeln und Logging.

18. Was bedeutet digitale Souveränität für Sie?

Nicht automatisch „alles selbst bauen“. Es geht darum, Abhängigkeiten bewusst zu kennen, kontrollieren zu können und dort zu reduzieren, wo es technisch und organisatorisch sinnvoll ist.

19. Warum ist Open Source im Sicherheitsumfeld interessant?

Open Source kann Transparenz, Unabhängigkeit, Kollaboration und Kontrolle unterstützen. Gleichzeitig braucht es Governance, Security-Prüfungen, Lizenzmanagement und klare Prozesse.

20. Was machen Sie, wenn Sie eine Technologie nicht kennen?

Nicht bluffen. Zuerst erklären, welche angrenzenden Konzepte bereits bekannt sind, dann einen strukturierten Lernweg beschreiben.

21. Wie gehen Sie mit einem Konflikt im Team um?

Situation verstehen → sachlich kommunizieren → technische Fakten klären → unterschiedliche Annahmen sichtbar machen → gemeinsame Lösung suchen.

22. Wie würden Sie eine Data Platform betreiben?

End-to-End: Infrastruktur → Datenfluss → Compute → Storage → Security → Deployment → Monitoring → Backup → Incident Response.

23. Was ist wichtiger: Geschwindigkeit oder Stabilität?

Kein Entweder-oder. Die richtige Balance hängt von Risiko, Anforderungen, Service-Level und Auswirkungen eines Fehlers ab.

24. Warum sollten wir Sie berücksichtigen?

Drei Kernargumente:

  1. 15+ Jahre praktische Engineering-/Betriebserfahrung
  2. Breite Plattformkompetenz mit Automation, Security und CI/CD
  3. Hohe Lernbereitschaft und Hands-on-Mentalität
❓

Meine Fragen an das Team

Du brauchst nicht zehn Fragen zu stellen. Drei gute Fragen sind besser als zehn vorbereitete Standardfragen.

🏗️ Architektur

„Wie ist die Data Platform aktuell architektonisch aufgebaut und welche Teile davon liegen in der Verantwortung des DevOps-Teams?“

🎯 Erste 6 Monate

„Was wäre für Sie das wichtigste Ergebnis, das die Person in dieser Rolle in den ersten sechs Monaten erreichen sollte?“

⚙️ Engineering

„Welche Teile der Plattform sind heute bereits stark automatisiert und wo sehen Sie aktuell den grössten Engineering-Bedarf?“

🧑‍💻 Team

„Wie arbeiten DevOps, Data Engineering, Data Science und die anderen beteiligten Teams zusammen?“

🔐 Security

„Wie werden Security-Anforderungen bei der Entwicklung und beim Betrieb der Data Platform in den Engineering- Prozess integriert?“

⭐ Sehr gute Frage

„Was unterscheidet aus Ihrer Sicht einen guten DevOps Engineer von einem sehr guten DevOps Engineer in Ihrem Team?“

🌐 Open Source

„Wie stark ist die Open-Source-Philosophie im täglichen Engineering verankert und wie sieht der typische Contribution-Prozess aus?“

🧠 Loom

„Welche Rolle spielt Loom innerhalb des grösseren Open-Source- und Data-Platform-Ökosystems?“


Meine eigenen Fragen

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Mock Interview

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INTERVIEWER
„Erzählen Sie uns etwas über sich.“
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Mittwochabend – finale Checkliste

📝

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